Mala Høy Kúko

Leben

Mala Høy Kúko besuchte von 1976 bis 1986 die Schule in Tasiilaq und war dann kurz auf der Eisen- und Metallschule in Nuuk. 1987 heuerte er auf einem Trawler an. Nachdem er sich in Skagen weitergebildet hatte, wurde er Steuermann und arbeitete später als selbstständiger Fischer. Ab 2002 ließ er sich zum Lehrer umbilden und war von 2006 bis 2014 an der Tasiilap Alivarpia in Tasiilaq tätig, ab 2012 zudem als Gefängnislehrer in Tasiilaq. Mit seiner Frau Hilda hat er fünf Kinder.[1]

2014 zog er mit 303 Stimmen erfolgreich für die Atassut ins Inatsisartut ein[2] und wurde im Kabinett Kielsen I zum Minister für Natur, Umwelt und Justiz ernannt.[3] Im Mai 2016 gab er das Justizministerium an Martha Lund Olsen ab, dafür wurde sein Arbeitsbereich um das Energieressort ergänzt.[4] Die Atassut schied im Oktober 2016 aus der Regierung aus. Im April 2017 wurde Mala Høy Kúko in den Kommunerat der Kommuneqarfik Sermersooq gewählt.[5] Im September 2017 trat er aus der Atassut aus und sorgte so dafür, dass die Partei weder im Inatsisartut noch im Rat der Kommuneqarfik Sermersooq noch ein Mandat hatte.[6] Stattdessen trat er in die Siumut ein.[7] Bei der Parlamentswahl 2018 erreichte er nur den vierten Nachrückplatz für die Siumut.[8]